St. Martin-Karlsbach startet engagiert in den Visionsprozess

Rund 90 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich aktiv am Auftakt zur Gemeindevision

Mit großem Interesse und spürbarem Engagement startete die Gemeinde St. Martin-Karlsbach gemeinsam mit der breiten Bevölkerung am 24. Oktober in den Prozess zur Erstellung ihrer Gemeindevision. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur Auftaktveranstaltung in die Volksschule St. Martin-Karlsbach, um gemeinsam über die Zukunft ihrer Gemeinde nachzudenken.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Florian Weigl übernahm Prozessbegleiterin Lena Puchner von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung die Einführung in den Abend. Sie stellte das Projektteam vor: bestehend aus Bürgermeister Florian Weigl, den Obmännern des Dorferneuerungsvereins Andreas Kamleitner und Johann Riesenberger, der Amtsleiterin Andrea Aichinger und der Stellvertreterin Doris Pöcksteiner sowie ihr selbst. Im Anschluss wurde erläutert, was eine Gemeindevision ist, welche Schritte bereits gesetzt wurden und welchen Mehrwert sie für die künftige Entwicklung von St. Martin-Karlsbach bringt.

Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch die Bewertung der sechs Themenfelder der Gemeindevision – von Gemeinschaft und Generationen über Mobilität, Energie und Klima bis hin zu Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und Freizeit.

In einem interaktiven Format konnten die Besucherinnen und Besucher per Smartphone live abstimmen, wie sie die jeweiligen Bereiche einschätzen: Wo liegen Stärken, wo gibt es Nachholbedarf? Die Ergebnisse wurden im Plenum diskutiert und dokumentiert. Dadurch entstanden ein lebendiges Stimmungsbild und ein gemeinsames Verständnis der aktuellen Ausgangslage.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung der Ideensammlung, die es allen Gemeindebürgerinnen und -bürgern ermöglicht, ihre Vorschläge und Anregungen einzubringen – analog über die Ideenboxen im Gemeindegebiet (Gemeindeamt, Bankomat, Kaufhaus Mayr, Tankstelle, FA Wischenbart) oder digital über die Online-Plattform auf www.gemeindevision.at/projekte/st-martin-karlsbach.

Bürgermeister Florian Weigl zeigt sich erfreut über die rege Beteiligung: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich aktiv einbringen wollen. Das zeigt, dass St. Martin-Karlsbach Zusammenhalt lebt und dass wir unsere Zukunft am besten gemeinsam gestalten.“

Zum Abschluss gab das Projektteam einen Ausblick auf die nächsten Schritte: Am 6. und 13. November, jeweils um 19 Uhr in der Volksschule St. Martin-Karlsbach, finden die beiden Zukunftswerkstätten statt. Dort werden die eingebrachten Ideen vertieft, gebündelt und zu konkreten Projektvorschlägen für die Gemeindevision weiterentwickelt.

Der gesamte Prozess wird von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung begleitet und von der Gemeinde St. Martin-Karlsbach und dem Dorferneuerungsverein St. Martin-Karlsbach getragen. Ziel ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung die Stärken der Gemeinde sichtbar zu machen, Herausforderungen gemeinsam anzugehen und ein zukunftsorientiertes Leitbild für die kommenden Jahre zu schaffen.

Text: Lena Puchner, Dorf- und Stadterneuerung
© Foto: Franz Amon


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